Was ist der Mähbarkeitsindex?

Ein Wert von 0 bis 100, der aus aktuellen Wetterdaten ableitet, ob Rasenmähen gerade sinnvoll ist – und warum.

Warum nicht einfach nach dem Wetterbericht mähen?

Ob ein Rasenschnitt dem Rasen guttut, hängt nicht nur davon ab, ob es gerade regnet. Entscheidend ist das Zusammenspiel mehrerer Faktoren: Wie feucht sind Halme und Boden noch vom letzten Regen? Steht der Rasen unter Hitzestress? Ist der Boden tragfähig genug, damit Räder keine Spuren hinterlassen? Der Mähbarkeitsindex fasst genau diese Fragen in einem einzigen Wert zusammen.

Die fünf Prüfungen

Hinter dem Indexwert stehen fünf einzelne Prüfungen. Jede bewertet einen Aspekt und liefert eine eigene Begründung im Klartext:

  • Temperatur – Frost, Wachstumsstopp und Hitzestress
  • Bodentemperatur – Wurzelaktivität und Tragfähigkeit des Bodens
  • Regen – aktueller Niederschlag sowie Restnässe aus den Vortagen
  • Wind – Windgeschwindigkeit und Böen
  • Luftfeuchtigkeit – Halmnässe und Trocknungspotenzial

Maßgeblich ist stets die kritischste Prüfung: Ein einzelner ungünstiger Faktor genügt, um vom Mähen abzuraten – auch wenn alle übrigen Werte gut aussehen.

Was der Indexwert bedeutet

Indexwert Stufe Bedeutung
0–39 Kritisch Vom Mähen wird abgeraten, der Rasen könnte Schaden nehmen.
40–69 Vorsicht Mähen ist möglich, aber mit Einschränkungen.
70–89 Gut Die Bedingungen sind günstig.
90–100 Ideal Beste Voraussetzungen für einen schonenden Schnitt.

Woher die Daten stammen

Die Messwerte dieser Seite kommen aus einer Wetterdatenquelle und werden an die MFI-API übergeben, die daraus den Indexwert berechnet. Je mehr Messwerte vorliegen, desto genauer fällt die Bewertung aus – fehlen etwa Bodenwerte, wird die betroffene Prüfung übersprungen und die Datenqualität entsprechend ausgewiesen.

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